Samstag , 21 Oktober 2017
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Steuern für Selbstständige

Ich bin selbst Einzelunternehmer und damit in Deutschland steuerpflichtig. Natürlich kümmere ich mich nicht allein um meine Buchhaltung, ich habe einen Steuerberater. Über die Erfahrungen die ich gemacht habe und was ich für besonders wichtig halte, möchte ich in diesem Artikel schreiben.

Warum ich auf einen Steuerberater nicht verzichten möchte

Ich bin jetzt über 2 1/2 Jahre selbstständige und ohne einen guten Steuerberater hätte ich es wohl nicht so gut geschafft. Es ist immer wichtig als Unternehmer einen guten Berater an seiner Seite zu haben, der einem auf bestimmte Pflichten gegenüber dem Finanzamt hinweist und natürlich auch aufzeigt welche Möglichkeiten man hat. Ob es am Anfang so einfache Dinge sind wie z. B. „Wie schreibe ich eine Rechnung für einen Kunden im Ausland“ oder „Was muss ich beim Finanzamt für Angaben machen“, spielte keine Rolle. Es ist nur wichtig dann das Problem schnell lösen zu können und dabei hilft eben ein Steuerberater.

Mir war es persönlich immer sehr wichtig, dass ich genau weiß wann ich welche Steuern zahlen muss. Schließlich geht es dabei oft um etwas größer Summen, dazu braucht man einfach Planungssicherheit. Außerdem lasse ich meine komplette Buchhaltung überprüfen bei der Bilanzierung. Mein Steuerberater hält Kontakt zum Finanzamt und informiert mich aktuelle Anliegen. Ich habe so überhaupt keine Sorgen und kann mich so komplett auf meine Arbeit konzentrieren. Natürlich kostet dieser Service mich etwas, aber mir persönlich ist es das wert.

Das macht mein Steuerberater

Ein Steuerberater bietet natürlich eine ganze Menge Dienstleistungen, nicht Alle muss man in Anspruch nehmen. Folgendes macht mein Steuerberater für mich:

  • Beratung
  • hält für mich Kontakt zum Finanzamt
  • Bilanzierung (Jahresabschluss)
  • Überprüfung der Posteingänge vom Finanzamt
  • Überprüfung meiner Finanzen

Ich habe damit gute Erfahrung gemacht und werde die Leistungen auch in Zukunft weiter in Anspruch nehmen. Mehr war für mich als Einzelunternehmer bislang nicht nötig.

Das mache ich

Natürlich kümmere ich mich auch selbst um meine Finanzen, schließlich sollte man Alles auch überprüfen können und man möchte ja auch selbst Entwicklungen sehen. Planen kann man am besten wenn man seine Finanzen gut kennt. Folgende Aufgaben übernehme ich:

  • Umsatzsteuer-Voranmeldung
  • Erstellung der Rechnungen/Gutschriften
  • Vorbereitung der Unterlagen für den Steuerberater

Dadurch dass ich meine Umsatzsteuer-Voranmeldung selbst mache, kann ich immer sehen wie gut ich einen Monat abgeschlossen habe. Man sieht genau welche Kosten angefallen sind und wie hohe Einnahmen man hatte. Daraus überlege ich mir dann welche Ziele ich mir für den nächsten Monat setzen kann. Außerdem versuche ich Wege zu finden um etwas zu verbessern.

Steuerberater in der Existenzgründung

Steuern für Selbstständige sind gerade in der Existenzgründung ein unangenehmes Thema, vor allem wenn man noch nicht viel Erfahrung hat. Daher möchte ich ein kurzes Beispiel geben für den Ablauf mit einem Steuerberater in der Existenzgründung.

Unternehmer A aus München möchte einen Online Shop eröffnen mit Gurken. Der Unternehmer A hat sich damit beschäftigt wie seine Existenzgründung am besten angeht. Er sucht sich zunächst mehrere Steuerberater aus, er schaut im Internet und lässt sich von einem bekannten Unternehmer einen Steuerberater empfehlen. Danach macht er erstmal mit vier verschiedenen Steuerberatern einen ersten Termin, weil er die verschiedenen Steuerberater kennenlernen möchte. Unternehmer A ist es besonders wichtig einen zuverlässigen und vertrauensvollen Steuerberater zu haben. Nach den Gesprächen will er sich zwischen zwei Steuerberatern entscheiden, der eine hat seinen Sitz direkt in München und der andere eine halbe Stunde außerhalb von München. Unternehmer A entscheidet sich für den Steuerberater direkt in München, weil es ihm wichtig ist seinen Steuerberater auch kurzfristig persönlich treffen zu können. Sein neuer Steuerberater ist ab jetzt Ratzke / Hill Wirtschafprüfer Steuerberater (www.steuerberater-muenchen.de). Sein neuer Steuerberater wurde ihm empfohlen und mit ihm hatte er auch gleich beim ersten Gespräch ein gutes Gefühl. Nun trifft sich Unternehmer A erneut mit seinem neuen Steuerberater um den Ablauf der Existenzgründung zu besprechen. Danach meldet er sein Gewerbe an. Unternehmer A kann jetzt beruhigt seine Unternehmung beginnen und kann sich sicher sein das er einen guten Partner ausgewählt hat.

So oder so ähnlich sollte es ablaufen. Einen Steuerberater sollte man gleich am Anfang mit ins Boot nehmen weil gerade in dieser Phase eine gute Beratung Gold wert ist.

Fazit

Ich persönlich würde auf einen Steuerberater nicht verzichten, ich habe gemerkt dass dieser immer wieder ein guter Ansprechpartner ist und einem weiterhelfen kann. Gerade in der Existenzgründungsphase war mein Steuerberater enorm wichtig. Es kommt auf einen ja eine ganze Menge zu, wie z. B. Gewerbesteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Einkommensteuer, Umsatzsteuer usw.. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, gerade in den ersten zwei Jahren kann man sich hier schnell verkalkulieren. Schaut euch doch passend dazu auch mal meine Artikel an „Im Internet einen Steuerberater finden“ und „Selbständigkeit als Webdesigner„.

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