Freitag , 19 Januar 2018
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Wie man sich vor Kreditbetrügern schützen kann

(Gastartikel von kreditprofis.ch)

Seit vielen Jahren schon sind wir (nicht wir von finanzcode.de sondern der Gastautor von kreditprofis.ch) als Kreditprofis in der Schweiz tätig und wir möchten Ihnen gerne mit ein paar Tipps zeigen, wie man sich vor Kreditbetrügern schützen kann. Es gibt zwei unterschiedliche Formen, wie man einen Kreditvermittlungsbetrug unterscheiden kann. Die eine Form ist die Vermittlung, die zu bankähnlichen Konditionen durchgeführt wird und zum anderen ist da die Kreditvermittlung, welche an Personen geht, die in der Regel bei keiner Bank mehr einen Kredit erhalten. Diese Situation wird von den Betrügern zumeist schamlos ausgenutzt.

Mittlerweile werden von der Europäischen Union der Umfang für Verbraucherkredite auf dem Kreditmarkt schon bis zu 8000 Milliarden Euro geschätzt. Das sind ungefähr 18 % des Ertrags aus den Geschäften, welche die Banken mit den Privatkunden eingebracht haben. Anders als in Deutschland, werden in der Schweiz keinerlei Auskünfte über die Privatverschuldungen herausgegeben, so wie es mit der SCHUFA der Fall ist.

Wenn keine Sicherheiten verlangt werden, ist dieses Unternehmen nicht seriös

– Kreditvermittler, die keine Sicherheiten verlangen, sind nicht seriös. Aus diesem Grund ist von diesen Kreditvermittlern dringend Abstand zu nehmen. Diese Menschen haben die Angewohnheit die finanzielle Notlage anderer schamlos auszunutzen.

Vielversprechende Angebote und viel zu hohe Versprechungen

– Diese Betrüger haben ein ganz besonderes Merkmal, sie suchen nur den schnellen Gewinn aber immer ohne Gegenleistung und die Angebote werden sehr positiv dargestellt. Vor allem die Menschen in einer Notlage werden angesprochen und erhalten ein Kreditversprechen. Das sind in der Regel Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose. Dafür müssen die Betreffenden nur einen Anruf tätigen.

Keine 0190-Hotlines anrufen

– Auf keinen Fall sollte die Servicenummer 0190 für einen Kredit angerufen werden. Dieser Betrug ist offensichtlich. Dabei werden Daten abgefragt, die den Kreditbedürftigen sehr lange in der Leitung halten. Hierbei geht es hauptsächlich um die Telefongebühren. Ein Gespräch von 10-15 Minuten kann schnell auf 20-25 Euro kommen und einen Kredit bekommt man zum Schluss nicht.

Vorsicht ist bei einem Faxabruf geboten

– Dieser Trick ist eigentlich schon sehr alt. Bei diesem Trick wird über einen Faxabruf eine Adressenliste von angeblichen Kreditgebern versprochen, aber dieser Faxabruf kann unter Umständen ganz schnell bis zu 50 Euro kosten. Dabei kommt es darauf an, wie lange die Übertragung dauert. Diese Adressenliste ist aber wertlos.

Vorsicht auch bei Kreditanträgen, die per Nachnahme kommen

– Bei diesem Betrug werden Kreditanträge per Nachnahme zugesandt, die bis zu 200 Euro kosten können. Angeblich werden die Kredite nur genehmigt, wenn man diese Summe vorab bezahlt. In der Regel werden diese Kreditanfragen mit Bedauern abgelehnt, oder die Betroffenen hören gar nichts mehr von den Kreditvermittlern. Wichtig ist, dass Sie niemals in Vorkasse treten.

Sehr viele Möglichkeiten sorgen dafür, dass Sie auf einen Kreditbetrüger hereinfallen. In der Not achten die wenigsten auf Kleinigkeiten, die aber sehr wichtig sind und für die Sicherheit sorgen. Hierzu gehört auch die SSL Zertifikation.

Wichtig, die SSL Zertifikation!

Dieses SSL Zertifikat (Extended Validation) besitzt eine Verschlüsselung von mindestens 256 Bit, was den bis jetzt leistungsstärksten Authentifizierungsstandard anzeigt und den Benutzern durch eine grüne Adressleiste im Browser deutlich macht, dass sie es mit einer sicheren Webseite zu tun haben. Die Identifizierung zeichnet sich durch die branchenweit höchsten Standards aus.

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